Blog-Erstellen – wie Unternehmen es in 2026 richtig machen

Im Online-Marketing wird Unternehmen das Blog-Erstellen empfohlen, um Besucher auf die Unternehmens-Website zu ziehen und diese in Kunden zu verwandeln.

Beim Blog-Erstellen muss man im Jahr 2026 aber einiges beachten, um die richtigen Besucher auf die eigene Seite zu ziehen. 

Welche Art von Blog-Artikeln man schreiben sollte, wie man diese SEO- und GEO-optimiert und was sonst noch beim Blog-Marketing zu beachten ist, das erfahren Sie im folgenden Beitrag.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

 

  • Beim Blog-Erstellen sollte man sich in 2026 auf die folgenden Artikel-Arten konzentrieren: Ratgeber für die Auswahl von bestimmten Produkten, Problemlösungen, Alternativen zu Mitbewerbern und Preisübersichten.

 
  • Man sollte die Blog-Artikel auf Long-Tail-Keywords mit Kauf- bzw. Buchungsabsicht optimieren.

 
  • Neben der SEO-Optimierung muss man Blog-Artikel in 2026 auch auf KI-Modelle optimieren (GEO).

 
  • Blog-Artikel sollten einmal im Jahr aktualisiert bzw. überarbeitet werden.

Inhaltsverzeichnis

Welche Art von Blog-Artikeln sollte man schreiben?

Im Jahr 2026 sollte man sich beim Blog-Erstellen auf die folgenden vier Artikel-Arten konzentrieren:

  • Ratgeber für die Auswahl von bestimmten Produkten
  • Problemlösungen
  • Alternativen zu Mitbewerbern
  • Preisübersichten
 

Unternehmen wollen auf ihren Webseiten nicht einfach nur informieren, sondern die Besucher in Kunden verwandeln. Deswegen funktionieren die vier genannten Artikel-Arten besonders gut, wenn man neue Kunden gewinnen möchte. Denn mit dieser Art von Artikeln richtet man sich an Kunden mit einer Kauf- bzw. Buchungsabsicht.

Produkt-Auswahl-Ratgeber zielen auf Kunden, die vor einem Kauf bzw. vor einer Buchung Optionen vergleichen. Problemlösungs–Artikel zielen auf Kunden, die ein bestimmtes Problem haben, das sich mit den Produkten oder der Dienstleistung des eigenen Unternehmens lösen lässt. Alternativen-Artikel haben Kunden zum Ziel, die einen Wechsel zur Konkurrenz in Erwägung ziehen. Und Preisübersichten richten sich an Kunden, die ihre Kaufentscheidung vom Preis abhängig machen.

Die richtigen Keywords finden

Auch das Haupt-Keyword und die Neben-Keywords des jeweiligen Blog-Artikels sollte man danach aussuchen, dass sie auf eine Kaufabsicht bzw. die Absicht zur Buchung einer Dienstleistung zielen. Allerdings sollte man sich dabei am besten auf spezielle Suchanfragen konzentrieren, die eine Nische abdecken, um sich gegen grosse Wettbewerber zu behaupten. 

Ein grosser Wettbewerber hat es viel einfacher, für allgemeine Begriffe aus der Branche zu ranken. Als KMU sollte man daher zum Beispiel nach sogenannten Long-Tail-Keywords Ausschau halten, also nach einem Suchbegriff, der aus mehreren Wörtern besteht.

Blog-Artikel SEO- und GEO-optimieren

Das Blog-Erstellen richtet sich nicht nur an die Besucher der Webseite, sondern insbesondere auch an die Suchalgorithmen von Google und die KI-Modelle wie ChatGPT und Gemini. Man schreibt also nicht nur für Menschen, sondern auch für Maschinen.

Damit man bei Google gefunden wird, muss man möglichst weit oben ranken. Dazu sind die gängigen SEO-Massnahmen zu beachten. Lesen Sie zur Vertiefung der SEO-Optimierung unseren Problemlösungs-Artikel «Google Ranking verbessern – Tipps».

Bei der Optimierung für KI-Modelle, auch GEO genannt, empfiehlt es sich, Fragen innerhalb des Fliesstextes zu beantworten. Dazu sollte man zum Beispiel h2-Überschriften als Frage formulieren und eine kurze Antwort darauf direkt unterhalb der h2 ausgeben. Allerdings sollte man es mit den h2-Fragen nicht übertreiben, weil sonst der gesamte Blog-Artikel wie eine FAQ-Seite aussieht. Für einen Bog-Artikel würde das unnatürlich wirken.

Zusätzlich zu einer h2-Frage oder bei längeren Blog-Artikeln auch mehreren h2-Fragen kann man am Ende des Blog-Artikels noch einen eigenen FAQ-Abschnitt mit 3 bis 5 FAQs hinzufügen.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren: «In ChatGPT gefunden werden – Tipps und Tricks für GEO»

Was sonst noch beim Blog-Marketing zu beachten ist

Mit dem Blog-Erstellen ist es nicht getan. Einige Inhalte in den Blog-Artikeln veralten mit der Zeit. Da Google seinen Nutzern die bestmögliche Nutzererfahrung verschaffen möchte, bevorzugt Google aktuelle Inhalte in seinen Suchergebnissen.

Es ist daher ratsam, Blog-Artikel in regelmässigen Abständen auf Aktualität zu überprüfen. Als grobe Faustregel kann man sagen, dass man die Artikel einmal im Jahr überarbeiten sollte, wo nötig bzw. wo möglich. Google liebt frischen Content, weshalb man einen Blog-Artikel auch dann überarbeiten sollte, wenn er immer noch aktuell ist. In diesem Fall kann man zum Beispiel einen Abschnitt hinzufügen, den man bei der letzten Bearbeitung vergessen hat.

Nachdem der Blog-Artikel überarbeitet wurde, sollte man neben dem Publikationsdatum das Aktualisierungsdatum hinzufügen und beide Daten entsprechend bezeichnen. Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Publiziert: 6. Mai 2025 | Aktualisiert: 6. Mai 2026

Kostenlose Erstberatung zum Blog-Erstellen

Einen Blog erstellen bedeutet viel Arbeit und Zeit, die viele Unternehmen nicht haben. Gerne übernehmen wir von der SEO-Agentur «Lüchinger & Experten» das Blog-Erstellen für Sie, von der Content-Planung bis zur Blog-Artikel-Erstellung.
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FAQs zum Thema «Blog erstellen»

Was heisst Blog?

Blog ist die Kurzform von Weblog. Und Weblog ist eine Zusammensetzung aus Web und Log, wobei Web für das Internet steht und Log für Logbuch oder Tagebuch. Ein Blog ist also streng genommen ein Internet-Tagebuch.

Ja, aber es ist nicht zu empfehlen, wenn man möchte, dass die Blog-Artikel gut bei Google ranken. Denn Google möchte hochwertige Inhalte, die am besten auf eigener Erfahrung und eigener Expertise beruhen.

Das reine Hosting eines Blogs, also das Speichern der Website auf den Servern einer sogenannten Hosting-Firma, kostet circa 200 CHF im Jahr. Lässt man die Website inklusive Blog von einer professionellen Webdesign-Agentur bauen, kostet dies je nach Umfang der Website zwischen 2’000 und 5’000 CHF. Lässt man auch die Blog-Artikel von einer professionellen Agentur schreiben, kostet das je nach Länge des Artikels in der Regel zwischen 500 CHF und 1’000 CHF pro Artikel, wobei man für 1’000 CHF einen Artikel im Umfang von circa 2’000 Wörtern erhält.

Wer zu viel Content auf einmal veröffentlicht, macht sich des Content-Spams bei Google verdächtig. Insofern sollte man es mit der Veröffentlichungs-Frequenz bei einem Unternehmens-Blog nicht übertreiben. Ideal sind zwei Blog-Artikel pro Monat.

Das Blog-Erstellen für KMUs bietet zum Beispiel die SEO-Agentur «Lüchinger & Experten» an. Dabei entwickeln wir gemeinsam mit dem Kunden einen Content-Plan für den Blog, der zum Unternehmen und dessen Zielgruppe(n) passt.
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