In ChatGPT gefunden werden – Tipps und Tricks für GEO

In ChatGPT gefunden werden, sollte das Ziel von jedem Unternehmen sein. Immer häufiger suchen Kunden Dienstleistungen und Produkte bei KI-Modellen wie ChatGPT und Gemini.

Im folgenden Beitrag geben wir anhand unserer Erfahrungen als GEO-Agentur Tipps und Tricks zur GEO-Optimierung, damit Sie die ChatGPT-Sichtbarkeit bzw. KI-Sichtbarkeit verbessern können.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Eine gute SEO-Optimierung ist eine sehr wichtige Grundlage für eine gute GEO-Optimierung.

  • Ausserdem muss man für eine regelmässige Erwähnung und Zitierung in KI-Modellen daran arbeiten, als vertrauensvolle Marke wahrgenommen zu werden.

  • Eine Autorität für ein bestimmtes Themengebiet zu sein, ist mit den KI-Modellen noch wichtiger geworden.

  • Die Content-Produktion sollte zu einem Teil in Frage-Antwort-Struktur erfolgen und zusätzlich FAQ-Abschnitte erstellt werden, um in ChatGPT gefunden werden zu können.
Inhaltsverzeichnis

Ist SEO auch für GEO wichtig?

Um in ChatGPT gefunden werden zu können, ist die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) nach wie vor unabkömmlich. SEO ist quasi die Grundlage für GEO (Generative Engine Optimization), wie die Optimierung von Webseiten für KI-Modelle – darunter ChatGPT – auch heisst. Denn ChatGPT orientiert sich bei der Auswahl von Webseiten für Erwähnungen und Zitierungen stark an den Rankings dieser Webseiten bei Google und Bing. 

An den Google-Rankings orientiert sich ChatGPT, weil Google bis heute die Suchmaschine mit dem grössten Marktanteil weltweit ist (Februar 2026: rund 90 Prozent). Aber warum Bing? Bing hat ja nur einen Marktanteil von rund 5 Prozent. Da Bing genau wie ChatGPT ein Produkt aus dem Hause Microsoft ist, liegt es nahe, dass dies der Grund ist, warum Bing so relevant für ChatGPT ist.

Aber wie erhält man gute Rankings bei Google und Bing, idealerweise Positionen unter den ersten drei Suchtreffern? Allein bei Google gibt es über 200 Hauptrankingfaktoren und tausende Unterfaktoren. Hier eine kurze Übersicht von ein paar der wichtigsten Hauptrankingfaktoren:

  • Hochwertige und aktuelle Inhalte, die einen Mehrwert für den Besucher liefern und für den Besucher relevant sind, also seiner Suchintention entsprechen; ChatGPT bevorzugt im Übrigen offizielle Quellen, weshalb es hilfreich sein kann, wenn man im eigenen Content offizielle Quellen zitiert; ausserdem bevorzugt auch ChatGPT aktuelle Informationen, weshalb man seinen Content regelmässig aktualisieren sollte; und ChatGPT mag konkrete Zahlen, z.B. Statistiken, sowie Genauigkeit in der Sprache mit inhaltlicher Substanz.
 
  • E-E-A-T-Qualitäts-Grundsätze beachten: Die eigene Webseite bzw. deren Inhalte sollten auf Erfahrung und Expertise beruhen, Autorität geniessen und vertrauensvoll sein. Dazu sollte unter anderem von dem Autoren-Namen in einem Beitrag auf eine Seite verlinkt werden, auf der sich die Fachbiografie des Autors befindet. Auch Fallstudien, Whitepapers, eigene Produkttests, Kundenberichte und Interviews mit Experten (insbesondere aus dem eigenen Unternehmen) sollte man auf der eigenen Webseite veröffentlichen.
 
  • Gute Benutzererfahrung (User Experience): Hier ist eine hohe Ladegeschwindigkeit der Webseite wichtig sowie responsives Design (Mobilfreundlichkeit). Aber auch sonst sollte die Webseite technisch in Ordnung sein. Ausserdem helfen Tabellen und Listen nicht nur den menschlichen Besuchern, Inhalte besser zu verstehen, sondern auch den Chatbots.
 
  • Interne Verlinkungen: Auf der eigenen Website sollte man von einer bestimmten Webseite zu anderen themenrelevanten Seiten der eigenen Website verlinken, also zum Beispiel innerhalb eines Produktes zu einem relevanten Beitrag des eigenen Blogs und umgekehrt.
 
  • Hochwertige Backlinks: Bei den Backlinks sollte man nicht auf Masse setzen, sondern auf Qualität, da Google zu viele Backlinks als Spam interpretieren könnte, was zur Abwertung der eigenen Seite führen kann. Am besten sind natürlich Backlinks von Seiten, die selbst eine hohe Autorität geniessen, wie Wikipedia oder seriöse Nachrichtenseiten.
 
  • Strukturierte Daten: Insbesondere um mehr Informationen in den sogenannten «Rich Snippets» bei den Suchtreffern auf Google anzeigen zu lassen (z.B. Bewertungssterne), sollte man strukturierte Daten nach schema.org auf der eigenen Webseite einpflegen. Von Google wird empfohlen, das JSON-LD-Format zur Darstellung der strukturierten Daten zu verwenden. Für ChatGPT & Co. sind aber insbesondere strukturierte Daten vom Typ FAQ und vom Typ lokales Unternehmen («@type»: [«LocalBusiness»]) hilfreich. Beim Typ lokales Unternehmen kann man neben den Adressdaten unter anderem auch eine Beschreibung vom Unternehmen mit den relevanten Keywords und der Unternehmensthematik einpflegen.
 
  • Keywordrelevante Meta- und Alt-Texte sowie sprechende Foto-Dateinamen
 
  • Pillar- und Cluster-Pages um ein Themengebiet bauen: Das ist nicht nur eine gute SEO-Strategie. Denn KI-Modelle bevorzugen die Spezialisierung auf ein Themengebiet statt die Fixierung auf einzelne Keywörter.
 
  • Zusammenfassungen: Bei Blog-Artikeln empfiehlt sich eine kurze Artikel-Zusammenfassung in Stichpunkten am Anfang des Artikels, zwischen Einleitung und Inhaltsverzeichnis platziert.
 
  • Nischen-Begriffe definieren: Entweder legt man einen eigenen Glossar an oder schreibt ganze Blog-Artikel nur zu einer bestimmten Begriffs-Definition.
 

Die obersten Suchtreffer von Google und Bing für die Suche nach einem bestimmten Keyword sind zwar häufig sehr ähnlich zu dem, was ChatGPT für die gleiche Suche ausgibt. Aber es gibt Abweichungen. Das liegt zum einen daran, dass ChatGPT und andere KI-Modelle unter anderem mit einem Zufallsgenerator arbeiten, damit nicht immer die gleichen Texte ausgeworfen werden. Deswegen bekommt man auch unterschiedliche Ergebnisse bei ChatGPT, wenn man ein und dieselbe Suchanfrage gleich noch einmal wiederholt.

Zum anderen gibt es weitere Faktoren, die ChatGPT bei der Auswahl seiner Ausgaben nutzt. Auf einige dieser weiteren Faktoren, die wichtig sind, damit Sie in ChatGPT gefunden werden, gehen wir in den folgenden Abschnitten ein.

Guter Ruf ist auch im Internet entscheidend

Ein weiterer Faktor, um in ChatGPT gefunden werden zu können, ist ein guter Ruf im Internet. Eine gute Online-Reputation erhält man unter anderem durch Folgendes:

  • Gute Google-Rezensionen
  • Positive Erwähnungen in Foren wie Reddit, auf Social Media wie Linkedin und auf Nachrichtenseiten
  • Auszeichnungen, Zertifizierungen, Mitgliedschaften in Fachverbänden
 

Kundenbewertungen und Auszeichnungen etwa sollte man jeweils auf extra dafür angelegten Unterseiten der eigenen Website aufführen, damit sie von den Chatbots ausgelesen werden. Auch Unterseiten, auf denen man spezielle Vorteile für die Kunden präsentiert, sollte man anlegen; also etwa eine Seite, auf der man eine etwaige kostenlose Beratung vorstellt oder eine Seite, auf der man eine etwaige Geld-Zurück-Garantie präsentiert.

Einheitliches Auftreten als Marke

Wer in ChatGPT gefunden werden will, sollte ausserdem immer den gleichen Kurztext der eigenen Firmenbeschreibung auf allen Plattformen verwenden (eigener Über uns-Seite, den eigenen Social Media-Profilen, in Branchenverzeichnis-Profilen, etc.), damit den KI-Modellen plattformübergreifend ein einheitliches Marken-Profil der Firma vermittelt wird. In diesem Fall ist die Gefahr der Abwertung durch Google wegen Duplicate Content vernachlässigbar, da die Über uns-Seite nicht das Ziel hat, hoch bei Google zu ranken. Vielmehr dient die Über uns-Seite den Webseiten-Besuchern als Informationsquelle und nun auch KI-Modellen, um zu erfahren, worum es beim jeweiligen Unternehmen geht.

Bei den Branchenverzeichnissen sollte man zum einen allgemeine wie Google My Business und Bing Places for Business pflegen. Zum anderen aber auch branchenspezifische Verzeichnisse.

Um ein besseres Markenvertrauen aufzubauen, sollte man ausserdem Pressemitteilungen auf der eigenen Webseite veröffentlichen und diese dann auf speziellen Pressemitteilungs-Plattformen im Internet verbreiten.

FAQs als strukturierte Daten bereitstellen

KI-Systeme lesen auch Abschnitte mit häufig gestellten Fragen (FAQs) aus, weshalb es ratsam ist, auf so vielen Seiten wie möglich drei bis fünf FAQs am Ende der Seite aufzuführen. Damit man in ChatGPT gefunden werden kann, sollte man diese FAQs allerdings dringend als strukturierte Daten hinterlegen, da diese für KI-Modelle einfacher zu erfassen sind.

Man kann auch ganze FAQ-Seiten anlegen, etwa zu allgemeinen Fragen bezüglich des Unternehmens oder zum Beispiel zu Fragen rund um einen etwaigen Bestellprozess. Allerdings sollte man dort nicht die bereits auf den anderen Seiten vorhandenen FAQs wiederholen, da es sich sonst um Duplicate Content handelt, der sich schlecht aufs Google-Ranking auswirken kann.

Strukturierte Antwortformate

Man sollte ChatGPT und anderen KI-Modellen die Extrahierung von Informationen aus dem eigenen Content so leicht wie möglich machen. Denn auch damit kann man die ChatGPT-Sichtbarkeit bzw. KI-Sichtbarkeit verbessern. Konkret: In einem Blog-Artikel oder auch bei sonstigem Content wie Kategorien-Seiten sollte man die Hauptüberschrift und/oder Zwischenüberschriften häufig als Frage formulieren und gleich nach der Überschrift eine kurze und genaue Antwort geben. 

Allerdings sollte man nicht alle Zwischenüberschriften auf einer Seite als Frage formulieren, also z.B. bei einem Blog-Artikel nicht im ganzen Artikel, da der Content sonst wie eine FAQ-Seite wirkt und nicht mehr wie ein Blog-Artikel. Ein Artikel, der nur aus Fragen besteht, ist unnatürlich, wodurch bei Google der Verdacht einer Manipulation entstehen kann.

Kunden-Fragen mit konkreter Kaufabsicht suchen

Wenn man Inhalte speziell für KI-Modelle erstellt, sollte man sich auf die Beantwortung von Kunden-Fragen konzentrieren, die eine konkrete Kauf- bzw. Buchungsabsicht zum Gegenstand haben. Denn hier besteht eine grössere Wahrscheinlichkeit, dass man von ChatGPT & Co. auf die eigene Webseite verwiesen wird. Rein informative Fragen hingegen werden meist abschliessend im KI-Modell beantwortet, weshalb der Nutzer dann keinen Bedarf mehr hat, die Quelle anzuklicken, wenn eine solche überhaupt angegeben ist.

Plattfomübergreifend Inhalte veröffentlichen

KI-Modelle stellen zunehmend auch multimediale Inhalte in ihren Antworten bereit, insbesondere Videos von Youtube. Um in ChatGPT gefunden werden zu können, sollte man also entsprechend seine Inhalte auch im Video-Format produzieren und auf Youtube hochladen. Aus Blog-Artikeln kann man zum Beispiel mehrere Minuten lange Erklärvideos machen. 

Auch auf Linkedin und branchenspezifischen Informationsportalen sollte man regelmässig Inhalte veröffentlichen, dabei aber Duplicate Content vermeiden.

Sollte man llms.txt und llms-full.txt bereitstellen?

Die kurze Antwort lautet: ja. Denn der Aufwand zur Herstellung der llms.txt- und llms-full.txt-Datei ist gering und der Nutzen kann gross sein.

Damit den KI-Modellen die Informationen einer Webseite besser maschinenlesbar zur Verfügung stehen, wurde die llms.txt- und llms-full.txt-Datei als neuer Standard vorgeschlagen. In der llms.txt-Datei wird ein Überblick über die wichtigsten Seiten und deren Inhalte gegeben. In der llms-full.txt-Datei wird der Inhalt der gesamten Webseite dargestellt. Für KIs lesbarer sind die Informationen in diesen Dateien, weil sie im Markdown-Format dargestellt werden.

Zwar gibt es im weitverbreiteten SEO-Plugin Yoast bereits die Möglichkeit, eine llms.txt-Datei zu erstellen. Offiziell wurde aber noch nicht bestätigt, dass ChatGPT, Gemini oder etwa Perplexity auch wirklich auf die llms.txt- und llms-full.txt-Dateien zugreifen. In der Webanalyse-Software AWStats konnten wir jedoch bei eigenen Projekten beobachten, dass es Zugriffe auf die llms.txt-Datei gibt. Wir konnten aber noch nicht herausfinden, ob es ein KI-Modell ist, das darauf zugreift.

KI-Bots nicht ausschliessen

Ganz wichtig, um in ChatGPT gefunden werden zu können: Man darf die Bots der KI-Modelle auf der eigenen Webseite nicht blockiert haben. Im Falle einer Blockierung können zum Beispiel die Bots von ChatGPT, wie der GPTBot oder der OAI-SearchBot, die eigene Webseite nicht crawlen, um die dort vorhandenen Informationen zu erfassen. Damit verbaut man sich viele Chancen, von KI-Modellen erwähnt und zitiert zu werden.

Experimentieren, um in ChatGPT gefunden werden zu können

Die Faktoren, nach denen KI-Modelle entscheiden, wen sie in ihrer Antwort erwähnen und/oder zitieren, ändern sich immer wieder. Daher sollte man regelmässig experimentieren, wie man seine Sichtbarkeit in diesen Modellen hält bzw. vergrössert.

Kostenlose Erstberatung, um ChatGPT-Sichtbarkeit zu verbessern

Damit Sie in ChatGPT gefunden werden können, helfen wir Ihnen gerne. Aufgrund der GEO-Optimierungen zur Verbesserung der ChatGPT-Sichtbarkeit bei unseren zahlreichen Kunden wissen wir genau, was gerade funktioniert und was nicht. 

Sie sollten auf keinen Fall abwarten, wie sich der Trend der KI-Suche weiterentwickelt. Denn wenn Sie jetzt Ihre Webseite für KI-Modelle optimieren, haben Sie einen First-Mover-Vorteil. Wer von den KI-Modellen früh als vertrauensvolle Quelle wahrgenommen wird, wird diesen Vorsprung aller Voraussicht nach – zumindest für eine gewisse Zeit – behalten. 

Gerne führen wir von der Online-Marketing-Agentur Lüchinger & Experten eine kostenlose Erstberatung durch, in der wir das ChatGPT-Optimierungspotential Ihrer Webseite analysieren. Im Anschluss erstellen wir Ihnen auf Wunsch einen Kostenvoranschlag für die Entwicklung und Umsetzung der zu Ihnen passenden Optimierungs-Strategie.

Für eine kostenlose Erstberatung zur Optimierung Ihrer Unternehmens-Webseite für ChatGPT kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail:

FAQs zur Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen KIs

Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?

Bei SEO (Search Engine Optimization, auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung) geht es darum, möglichst weit oben unter den Suchtreffern bei Google gefunden zu werden. Bei GEO (Generative Engine Optimization, auf Deutsch: Optimierung für KI-Modelle) geht es darum, in den Antworten von KI-Modellen erwähnt und/oder zitiert bzw. referenziert zu werden.

Nicht zu oft, weil Google sonst einen Manipulationsversuch darin erkennen könnte und die Webseite im Ranking abstrafen könnte. Sie sollten Ihren Content aber auch nicht zu selten aktualisieren. Als grobes Richtmass kann man sagen, dass Sie Ihren Content einmal im Jahr auf Aktualität prüfen sollten und wo nötig aktualisieren.

Ja, man kann die KI-Sichtbarkeit prüfen. Mittlerweile wird zum Beispiel von der Online-Marketing-Analyse-Seite Semrush angegeben, wie oft man von ChatGPT erwähnt und wie oft man zitiert bzw. referenziert wurde. Ausserdem kann man in der Besucherstatistik etwa der Webanalyse-Software AWStats sehen, wie viele Klicks man von der ChatGPT-Seite oder auch von anderen KI-Modellen wie Microsoft-Copilot oder Claude bekommen hat.

Ferner kann man selbst die eigene Sichtbarkeit auf ChatGPT & Co. testen, also selbst KI-Monitoring betreiben, indem man auf ChatGPT Fragen stellt, für die man dort gerne ranken würde. Und man kann auf ChatGPT & Co. fragen, was diese Modelle über die eigene Marke wissen, indem man den Prompt eingibt: «Was weisst du über [hier die eigene Marke eingeben]?»

In der Schweiz geht das im Moment noch nicht. Aber in den USA wird Werbung in ChatGPT bereits seit Anfang 2026 getestet.

Die Online-Marketing-Agentur Lüchinger & Experten bietet an, die ChatGPT-Sichtbarkeit bzw. KI-Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu verbessern, damit auch Sie in ChatGPT und anderen KIs gefunden werden können. Dazu werden verschiedene Optimierungsschritte umgesetzt. Sie können einfach einen Termin für eine kostenlose Erstberatung vereinbaren, entweder telefonisch unter +41 78 821 53 54 oder per E-Mail: info@luechingerexperten.ch

 
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