Webdesign und SEO: Wie beides miteinander zusammen­hängt

Webdesign und SEO hängen teilweise eng miteinander zusammen, da Webdesign die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung einer Website betrifft.

Im folgenden Beitrag erklären wir, in welchen Bereichen sich Webdesign und SEO besonders gegenseitig beeinflussen und wann man das eine, wann das andere priorisieren sollte.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

 

  • Webdesign und SEO sind besonders relevant in Bezug auf den Mobile-First-Ansatz, die Ladegeschwindigkeit und die Barrierefreiheit einer Website.

 
  • Benutzerfreundlichkeit geht visuellem Design immer vor, wobei die Website zuallererst auf mobilen Geräten optimal dargestellt und nutzbar sein muss.

 
  • Die Ladezeit einer Webseite sollte unter 2,5 Sekunden liegen, idealerweise unter 1 Sekunde.

 
  • Die Barrierefreiheit der Website führt meist auch zu einer besseren User Experience (UX) und eine gute UX hilft in der Regel beim Google-Ranking.

Inhaltsverzeichnis

Mobile First

Da in den letzten Jahren mehr als die Hälfte der Website-Besucher über mobile Geräte auf Webseiten zugreifen, hat Google sich für den Mobile-First-Ansatz entschieden. Das heisst: Für das Google-Ranking einer Website ist zuallererst die mobile Ansicht der Website entscheidend. Deshalb müssen Webseiten heute immer so designt sein, dass sie auf mobilen Geräten wie Smartphones optimal dargestellt und nutzbar sind.

Hier hat sich das sogenannte responsive Webdesign für SEO etabliert. Darunter versteht man ein Webdesign, bei dem sich die Website an die Bildschirmgrösse des jeweiligen Gerätes anpasst.

Grundsätzlich gilt bei der Optimierung der Website, dass die Seite designtechnisch so gestaltet ist, dass sich der Nutzer gut darauf zurechtfindet, wozu eine übersichtliche Navigation nötig ist. Die Kreativität sollte also nicht überhandnehmen. Vielmehr sollte die Website intuitiv bedienbar sein, wozu man sich als Webdesigner an bekannten Website-Strukturen orientieren muss.

Auch die Klicktiefe sollte nicht zu weit reichen. Die Website sollte maximal drei Ebenen haben, der Nutzer also nach zwei Klicks ab der Startseite die gewünschte Zielseite erreicht haben.

Zur Orientierung auf dem Weg zur Zielseite hat sich die sogenannte Breadcrumb-Navigation bewährt, bei der im oberen Seiten-Bereich der Pfad von der Startseite sowie den jeweiligen Unterseiten dargestellt ist und die jeweiligen Seiten auf dem Pfad anklickbar sind.

Man muss immer vor Augen haben, dass Google die Verweildauer auf der Website misst. Google erfährt über die Verweildauer, wie gut die User Experience (UX) des Nutzers ist. Springt der Besucher zu früh ab, weil er nicht innerhalb kurzer Zeit das findet, was er sucht, färbt sich das negativ auf das Ranking bei Google ab. Denn Google möchte den Nutzern die bestmögliche User Experience (UX) liefern, wozu eben gehört, dass der Nutzer auf der angeklickten Website findet, was er bei Google gesucht hat.

Um die bestmögliche User Experience zu erreichen, muss die Website aber so benutzerfreundlich wie möglich sein. Zusammengefasst muss man also sagen: Benutzerfreundlichkeit geht visuellem Design immer vor.

Ladegeschwindigkeit

Auch eine schnelle Website ist enorm wichtig für das Ranking der Website bei Google. Wenn eine Webseite sehr langsam lädt, verlassen die Besucher die Website schnell wieder, was sich in einer niedrigen Verweildauer und einer hohen Absprungrate ausdrückt.

Man sollte versuchen, die Ladezeit unter 2,5 Sekunden zu halten. Denn ab 2,5 Sekunden sieht Google bereits Verbesserungsbedarf bei der Ladegeschwindigkeit, wenn man seine Website in Googles Analyse-Tool «PageSpeed Insights» überprüft. Ideal ist eine Ladezeit unter einer Sekunde. Denn es gilt: Je schneller, umso besser für den Website-Besucher und damit auch für Google.

Um eine kurze Ladezeit zu erreichen, muss man die Bilder optimal skalieren und komprimieren, ohne dass die Qualität des Bildes zu sehr leidet. Das Bild sollte auf keinen Fall unscharf bzw. verschwommen wirken. Zur Reduzierung der Speichergrösse des Bildes kann man auch auf moderne Bild-Formate wie WebP setzen.

Videos sollte man idealerweise von anderen Webseiten auf der eigenen Seite einbetten, etwa von der Youtube-Seite aus, statt eine selbst gehostete Video-Datei über die eigene Website laden zu lassen.

 

Barrierefreiheit

Für ein gutes Google-Ranking ist auch die Barrierefreiheit einer Website wichtig, da diese zumindest ein indirekter Rankingfaktor ist. Denn die Barrierefreiheit einer Website führt in der Regel auch zu einer besseren User Experience (UX).

Zur Barrierefreiheit gehört etwa, dass die Hintergrund- und Vordergrundfarben ein ausreichendes Kontrastverhältnis haben, damit der dargestellte Text gut lesbar ist. Ferner sollten klickbare Elemente nicht zu dicht beieinander liegen und kein Bereich der Webseite durch irgendetwas verdeckt sein.

Ausserdem sollten Bilder über sogenannte Alt-Tags bzw. Alt-Texte verfügen, also Bild-Beschreibungen. Denn sowohl Blinde und Personen mit Sehschwäche erfahren dann, was auf dem Bild abgebildet ist, als auch die Google-Crawler. Videos sollten Transkripte und Untertitel haben, damit zum einen Gehörlose und Personen mit einer Hörschwäche verstehen, was im Video passiert, zum anderen Crawler besser und vor allem schneller verstehen, worum es in dem Video geht.

Ferner sollte man das sogenannte semantische HTML korrekt verwenden. Insbesondere sollten Überschriften in der richtigen Hierarchie verwendet werden. Also als Erstes die h1-Überschrift, dann die h2, usw. Keinesfalls sollte man aus visuellen Webdesign-Gründen eine Überschriftenebene verwenden, die nicht der Hierarchie-Reihenfolge entspricht.

Auch Call-to-Action-Buttons können helfen, die Website so zugänglich wie möglich zu machen, damit der Nutzer sofort weiss, welche weiteren Schritte er auf einer Website machen kann.

Fazit

Eine moderne Website zeichnet sich heute nicht primär durch eine besonders moderne Optik aus, sondern durch mobile Optimierung, geringe Ladezeiten und Barrierefreiheit.

Dennoch kann auch die Optik einer Website wichtig sein, wenn es um das Online-Marketing von bestimmten Produkten und Dienstleistungen geht. Ganz offensichtlich wird das in der Branche der Webseiten-Erstellung, wo eine moderne Optik einen entscheidenden Conversion-Effekt haben kann. Aber auch beim Verkauf sehr hochwertiger Produkte und Dienstleistungen kann eine hochwertige Optik einer Webseite eine wesentlich grössere Rolle für die Conversions spielen als beim Verkauf von Alltagsgegenständen.

Es gilt also abzuwägen, wie wichtig das visuelle Webdesign für den Verkauf der eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen ist und wie dringend die Steigerung der Besucherzahlen der Website durch ein hohes Ranking bei Suchmaschinen und häufige Erwähnungen sowie Zitierungen in KI-Modellen. Wer vor allem die Besucherzahlen auf der eigenen Website erhöhen möchte, sollte die Priorität auf Schnelligkeit, responsives Design und barrierefreien Zugang legen.

Lesen Sie auch unseren Artikel: «Google Ranking verbessern – Tipps»

Kostenlose Erstberatung zu Webdesign und SEO

Das Thema «Webdesign und SEO» ist komplex. Lassen Sie sich hier am besten von Fachleuten etwa der Online-Marketing-Agentur «Lüchinger & Experten» helfen.
Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail, um eine kostenlose Erstberatung zu «Webdesign und SEO» zu erhalten:

 

Oder nutzen Sie unser Kontaktformular, um eine kostenlose Erstberatung anzufragen.

FAQs zum Thema «Webdesign und SEO»

Was versteht man unter Webdesign?

Unter Webdesign versteht man nicht nur die visuelle Gestaltung einer Website, sondern auch die funktionale und strukturelle Gestaltung der Website.

Die Abkürzung SEO kommt von dem englischen Begriff «Search Engine Optimization», der auf Deutsch mit dem Begriff «Suchmaschinenoptimierung» übersetzt wird. Konkret geht es bei SEO darum, eine Website für Suchmaschinen wie Google derart zu optimieren, dass sie dort möglichst gut unter den Suchtreffern rankt.

Idealerweise beträgt die Ladezeit der Website unter einer Sekunde. Ab 2,5 Sekunden fängt Google an, zu reklamieren. Nutzer lieben kurze Ladezeiten, und strafen lange Ladezeiten mit einer hohen Absprungrate ab. Grundsätzlich kann man sagen: Je kürzer die Ladezeit, umso besser.

Die SEO-Performance vom Webdesign kann man unter anderem mit folgenden Google-eigenen Analyse-Tools messen:

In der Schweiz wird SEO-Webdesign, also SEO-konformes Webdesign, zum Beispiel von der Online-Marketing-Agentur «Lüchinger & Experten» angeboten. Eine kostenlose Erstberatung zu «Webdesign und SEO-Optimierung» kann man einfach telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular vereinbaren.

Share the Post:

Neuste Beiträge